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Konvoi rollt durch Sachsen

Bahn
Da sind sie – in Begleitung der Polizei rollte der Konvoi über die A17. Foto: dpa

Sie sind da. Heute gegen Mittag haben die Nachtwölfe mehr oder weniger unbemerkt Sachsen erreicht. Auf der A17 sind sie nach Norden gefahren. An der Grenze wurden sie von zwei Beamten der Bundespolizei in Empfang genommen, die den etwa 30 Bikes umfassenden Konvoi dann auf der Autobahn auf ihren Dienstmotorrädern begleitet haben. An den Kennzeichen der Maschinen war zu erkennen: Die meisten Biker stammten aus Tschechien, ein paar aber auch aus Deutschland. Russische Kennzeichen waren höchst selten, Nachtwölfe-Patches ebenso. Dafür zeigte einer der tschechischen Biker deutlich seine Sympathien für die Hells Angels – er trug eine „81“ auf dem Rücken.

Am Nachmittag werden die Motorradfahrer in Torgau erwartet. Laut ihrem Blog wollen die Nachtwölfe oder die, die sich als solche ausgeben, dort auch über Nacht bleiben. Breitenau/cs

s Kommentare

  1. Tja – ich hatte heute in der Nähe von Torgau zu tun. Nachtwölfe konnte ich nicht entdecken. Dabei hatte ich extra meine Kutte an mit den Abzeichen der Begegnungen mit unseren russischen Freunden angezogen. Nur um zu zeigen, dass es auch anders geht.
    Wir besuchten unsere russischen Freunde und sie besuchten uns. Sprachbarrieren wurden mit Händen und Füßen überwunden, wir besuchten russische und deutsche Gedenkstätten. Die Hauptsache aber war – wir fuhren zusammen um uns kennen zu lernen. Das war nicht immer ganz einfach. Sprachbarrieren – Kulturbarrieren -und auch Politik. Wir haben das irgendwie mit einer Mischung aus russisch, deutsch, italienisch und englisch geschafft. Ich fahre jedenfall nächsten Sommer wieder zu unseren Freunden nach St. Petersburg, die sich mit einem genialen Trick dagegen gewehrt haben Piter den Wölfen zu überlassen.

    1. Strafbat. Die, die sich „mit einem genialen Trick dagegen gewehrt haben, Piter den Wölfen zu überlassen“. Gut gebrüllt, Löwe!
      Mehr zu diesem Trick gibt es hier zu lesen.

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