Motorrad

Nullnummer und Aufholjagd

Alexander Lundh (7) gab in Le Mans nach sieben Rennrunden auf. Foto: Andy Schulz/MZ Racing Team

Wieder nichts gesehen von MZ am MotoGP-Wochenende in Frankreich? Kein Wunder, denn Moto2-Fahrer Alexander Lundh hat das Rennen abgebrochen. Toni Finsterbusch ist gar nicht erst gestartet, der junge Krostitzer ist am Sonnabend beim Qualifying gestürzt und hat sich dabei das rechte Schlüsselbein gebrochen. Noch am gleichen Tag ist er nach Hause gefahren, schon am Rennsonntag war OP-Termin. Er will bis zum Rennen in Barcelona am 3. Juni wieder fit sein. Lundh hat gestern nach sieben Runden aufgegeben – die Schmerzen nach einem Sturz im Warm up waren zu groß. Er hatte sich die Hüfte geprellt.

Besser lief es für Max Neukirchner. Er legte in Le Mans eine regelrechte Aufholjagd hin, fuhr von Startplatz 27 nach vorn auf den achten Rang und hat nun acht WM-Punkte auf dem Konto: „Ich bin überglücklich“, kommentierte der Stollberger das Rennergebnis. Teammanager Stefan Kiefer stellte fest: „Das war für uns alle sehr wichtig, dass wir jetzt endlich mal eine Platzierung gemacht haben.“