Moped / Motorrad

Ночные Волки ignorieren?

Wolves LogoDie Nachtwölfe sind unterwegs zu uns. Seit gestern rollen sie nach Berlin, durch Polen, Tschechien und die Slowakei soll die Tour unter anderem führen, bevor sie am 9. Mai von Prag über Torgau die Hauptstadt erreichen wollen. Ob sie dabei auch durch Dresden kommen, wollen sie mir voraussichtlich in der übernächsten Woche mitteilen, ergab eine Anfrage bei Sprecherin Anna Komarova.

Inzwischen ist bekannt: Ночные Волки-Chef Alexander Saldostanow alias „Chirurg“ ist nicht mit auf Tour. Aus welchen Gründen auch immer – im Web war schon die Rede davon, er habe kein Visum bekommen, aber das ist eher unwahrscheinlich, schließlich braucht er „nur“ irgendein Schengen-Visum für die Tour, egal, aus welchem Schengenland es stammt.

Das heißt also, es sind nun „irgendwelche“ Nachtwölfe unterwegs zu uns. 20 sollen es bis nach Berlin schaffen, meint Saldostanow. Also nichts, was man eine „große Gruppe“ nennen könnte. Und ob wirklich alle ankommen, steht noch lange nicht fest. Warum also das Geschrei um die Tour?

Das haben sich die Nachtwölfe selbst zuzuschreiben. Sie haben ihre Motorradfahrt an die große Glocke gehängt und fast möchte man meinen, es geht ihnen gar nicht ums Gedenken an die Toten der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg, sondern um die Welle, die sie mit ihrer Motorradreise machen können. Was wäre eigentlich gewesen, wenn die Medien sie einfach ignoriert hätten? Schließlich ist eine Tour, an der sich 20 Biker beteiligen, eigentlich nicht der Rede wert…

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