Medien / Sprache

Twitterfehler

Mehr als 200 Menschen folgen meinen Nachrichten im Microblog-System Twitter, knapp 440 der bis zu 140 Zeichen langen Tweets genannten Meldungen habe ich dort bisher veröffentlicht. Zahlreiche DNN-Kollegen twittern ebenfalls, selbst der Chef und dessen Stellvertreter.Seit Tagen kündigt Twitter nun seinen ersten Relaunch an, benutzerfreundlicher soll das System werden und die Twitterer enger an sich binden. Bevor es so weit ist, überraschten die Macher heute mit einer Neuerung, die eigentlich nur mit der Fehlerquote automatischer Übersetzungsmaschinen im Internet erklärt werden kann. „Der beste Weg zum entdecken was neu ist in deiner Welt.“, preisen sie ihr System auf der deutschsprachigen Startseite. Und als ob das nicht genug wäre, locken sie mit einer ähnlich missratenen Aufforderung zum „neuen Twitter.com“. „Erhasche Dir einen Blick auf das neue Twitter.com.“, heißt es da.

Nur rund 200 Menschen arbeiten laut Wikipedia bei dem 2006 gegründeten US-Unternehmen, etwa 1,9 Millionen Nutzer twitterten 2009 allein in Deutschland, so Nielsen. Angesichts der Fehler und dieser Zahlen wünscht man den Verantwortlichen einen weiteren Mitarbeiter. Einen perfekten Übersetzer, der solche Fehler vermeidet.

Ein Kommentar

  1. Um solche Fehler zu vermeiden, muss man nicht perfekt sein, nicht einmal Übersetzer. Man muss nur einfach Mensch sein. Denn dieser sprachliche Hackepeter ist garantiert aus einem kurbelbetriebenen Übersetzungsfleischwolf hervorgequollen. Google Translate macht’s möglich.

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