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Polizei: 26-Jähriger fuhr zu schnell

Der Motorradfahrer, der am Sonntagnachmittag bei dem schweren Unfall in Moritzburg ums Leben kam, ist zu schnell gefahren. Das sagte mir gestern Polizeisprecher Thomas Geithner. „Wir gehen von einer überhöhten Geschwindigkeit des Motorradfahrers aus“, teilte Geithner mit. Der 26-Jährige war mit seiner Yamaha in Richtung Berbisdorf unterwegs. Dabei stieß er mit der Kutsche zusammen, die laut Polizei die Staatsstraße querte. Der junge Mann starb bei dem Unfall, ebenso eines der Pferde. Das zweite Tier wurde schwer verletzt. Die Polizei musste es erschießen, um es von seinen Qualen zu erlösen.

Zugleich sprach Geithner den Kutscher gestern von einem Verdacht frei, der in den vergangenen drei Tagen hier und bei Facebook angesprochen wurde. Geithner: „Bei dem Kutscher gab es keine Hinweise auf den Genuss von Alkohol.“ Wie bei Unfällen allgemein üblich, ist am Sonntag sofort geprüft worden, ob sich der aus Moritzburg stammende Kutschführer betrunken auf den Bock gewagt hatte.

Bis gestern hat die Polizei zu diesem Unfall zehn Zeugen vernommen. Darunter waren sowohl die Gäste des Kutschers als auch der Mann selbst. Neben den unmittelbar Betroffenen wurden zudem auch drei unabhängige Zeugen befragt, so Polizeisprecher Thomas Geithner. Zum Ergebnis dieser Befragung sagte er jedoch nichts.

  • Weitere Details stehen heute auf Seite 19 der Dresdner Neuesten Nachrichten.
  • Hier findet sich im Blog der Unfallbericht.

Ein Kommentar

  1. Es war leider keine andere Meldung zu erwarten. Den Angehörigen und Freunden des Verunglückten mein aufrichtiges Mitgefühl.

    Es wäre eine gute Alternative, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h zu setzen. Sowie vor und nach diesem die Straße überquerenden Wanderweg, welchen auch viele Familien nutzen, solche Rüttelstreifen wie an den Serpentinen am Hockstein aufzubringen. Gleiches sollte dann auch für den gesamten Bereich des Parkplatzes am Wildgehege geschehen.

    Dann sollten alle Menschen, meiner Meinung nach, möglichst sicher dieses Gebiet nutzen können: Kutschen mit Pferden, Wanderer, Familien mit Kindern. Aber auch Motorradfahrer – denn dann schnappt vielleicht der Schalter selbst bei aufgezogenem Helm in die Ausgangsstellung. Nicht zu vergessen Autofahrer, welche ich dort auch sehr oft ziemlich sportlich unterwegs gesehen habe.

    Wünsche ein sonniges und unfallfreies Wochenende!

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