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Die Erinnerung fährt mit

Es ist keine Ausfahrt wie jede andere auch. Nichts ist selbstverständlich, wenn morgen die Motorradfreunde Beinhart aus Pirna zum 21. Mal zu einer Heimkinderausfahrt auf Strecke gehen. Schließlich ist es die erste Ausfahrt nach einer Katastrophe, die nicht nur den Pirnaern in Mark und Bein gefahren ist. Zwei Menschen kamen bei der 20. Ausfahrt bei einem schlimmen Unfall ums Leben und zunächst sah es so aus, als ob das das Ende der Traditionstour bedeuten könnte.

Doch so kam es zum Glück nicht und nun steht wieder eine Heimkinderausfahrt bevor. Dieser Tradition bleibt „Beinhart“ treu. Dennoch gibt es einige Änderungen. Die betreffen vor allem das Sicherheitskonzept und den Ordnereinsatz unterwegs. Thomas Zeligmann alias Reiseleiter Zett ist der Tag morgen alles andere als egal: „Der Druck ist schon gewaltig“, hat er mir geschrieben. „Wir haben zwar bei der Absperrung der Strecke jetzt Änderungen vorgenommen, so dass das Vorbeifahren der Ordner an der Kolonne wegfällt und damit das ganz große Risiko fast komplett reduziert wird.“ Außerdem sind die Feuerwehren des Landkreises im Einsatz und sichern die Stadtdurchfahrten mittels stationären Straßensperren ab. „Aber wie gesagt, Druck ist auf jeden Fall da.“ Und die Erinnerung fährt mit. „Wir werden den ganzen Tag mit Gedanken an letztes Jahr zu kämpfen haben, und ich denke mal, die Last wird erst spät Abends zum Teil von uns abfallen, wenn alles gut gelaufen ist“, sagt Zett.

Wir wünschen viel Erfolg!

  • Alle Einzelheiten zu Strecke und Programm der 21. Beinhart-Heimkinderausfahrt stehen hier im Internet.
  • In der Printausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten geht es heute auf Seite 20 ebenfalls um die Ausfahrt. Dort steht auch, wie Landrat Michael Geisler (CDU) den Pirnaer Verein unterstützt hat.

 

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