Motorrad

24 hours showtime

Art Deco ist grün – zumindest in meiner Phantasie und im Hotel Pelican.

Miami Beach (cs). Mann muss schon sehr von sich überzeugt sein, wenn er mit seiner Liebsten ausgerechnet nach Miami Beach fährt. Frau auch. Denn hier ist Showtime rund um die Uhr. Vor allem am nicht viel mehr als ein Kilometer langen Ocean Drive, in dessen Mitte das Art Deco-Viertel liegt. Man zeigt, was man hat. Und das betrifft nicht nur Autos. Sixpacks und mächtige Bizeps werden gern vorgeführt. Für die Damen gilt: bauchfrei ist mmer noch up to date.

Chrom, breite Reifen, alles irgendwie gepimpt – so sehen hier Showcars aus.

Die „Reise“ von der Motorradvermietung westlich vom Flughafen Miami an den Beach habe ich mir komplizierter vorgestellt. Bis zum Flughafen ging es nur mit dem Taxi – für 20 Dollar. Dort sollte ich mir ein Flat-Rate-Taxi nehmen, hat mir per Mail ein Mitarbeiter der Hotelrezeption empfohlen. Noch mal 35 Dollar. Viel Geld! Außerdem finde ich öffentlichen Personennahverkehr schick. Also habe ich das Handy bemüht und via Internet die Verbindung vom Flughafen nach Miami Beach herausgesucht. Zunächst ging es via fahrerloser Kabinenbahn vom Flughafen zum zentralen Bus- und S-Bahn-Halt und von dort mit dem Airport-Flyer, einem Expressbus, bis fast auf den Ocean Drive. Gesamtfahrzeit in stets klimatisierten Fahrzeugen 40 Minuten. Immer mit Sitzplatz. Der Preis: 2,65 Dollar.

Hier schwebt man über den Dingen – fotografiert aus dem Monorail-Frontfenster während der Fahrt.

Und zum Schluss der Beach: Breit, schöner, weicher Sand, türkisfarbenes Wasser. Große Wellen, warm und salzig. Stundenlang kann man es im Wasser aushalten – und das Hotel ist gerade mal knapp fünf Gehminuten entfernt. Volltreffer!

Die Dragqueen-Show am Nachmittag stoppte die Autos auf dem Ocean Drive.

 

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